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Schüler des RWG bei „Jugend forscht“ ausgezeichnet

In ihrem Projekt „Was wäre, wenn ... Kerosin nicht in der Luft abgebaut wird, sondern am Boden ankommt?“ für den Wettbewerb „Jugend experimentiert“ haben Johanna Kneller, Janik Hanke und Lara Schiller die Auswirkungen von Kerosin auf Pflanzen untersucht und damit den ersten Preis erhalten.

Seit Bekanntwerden der erheblichen Kerosinmengen, die Jahr für Jahr insbesondere über dem Pfälzer-Wald abgelassen werden, wird diese Problematik heftig diskutiert, natürlich auch an einer Schule, die direkt neben einem stark frequentierten Flughafen liegt. Die drei Neuntklässler versuchten herauszufinden, wie sich selbst die geringen Mengen an Kerosin, die laut behördlichen Angaben am Boden ankommen sollen, auf Pflanzen auswirken. Dazu züchteten sie monatelang Kressepflanzen, die sie mit verschiedenen Dosierungen des Treibstoffs stressten. Ihre Ergebnisse lassen vermuten, dass sich selbst geringe Mengen Kerosin negativ auf das Wachstum der Pflanzen auswirken. Die Folge könnte ein verstärkter Einsatz von Düngemitteln in landwirtschaftlichen Betrieben und Privathaushalten sein. Außerdem gaben ihre Untersuchungen Hinweise darauf, dass die Pflanzen anfälliger für Schimmelbefall werden. Sollte sich dies bestätigen, könnte es letztlich dazu führen, dass mehr Pestizide eingesetzt würden mit dem gleichen Effekt einer zusätzlichen Umweltbelastung. 

Alles in allem sehen die drei es daher als dringend notwendig an, die Auswirkungen des durch Treibstoffschnellablass freigesetzten Kerosins auf Pflanzen ebenso wie auf Menschen und Tiere in aktuellen Studien genauestens zu untersuchen. Zudem wäre es sicher am besten, wenn wir Menschen es schaffen würden, nicht mehr so viele Schadstoffe freizusetzen.