Nachrichten

Erster Platz bei „Jugend forscht“ für Schülerinnen des Reichswald-Gymnasiums

Mit einem herausragenden Projekt zum Erhalt der Artenvielfalt und der Natur in unserer Heimat haben Paula Distler, Antonia Niklasch und Patricia Diehl den ersten Platz beim renommierten Wissenschaftswettbewerb „Jugend forscht“ erreicht.
 
Die Oberstufenschülerinnen hatten dabei über Jahre hinweg die Neugestaltung des Seewooges in Miesenbach fachlich begleitet und unterstützt. Die sehr umfassenden Maßnahmen standen und stehen im Kontext eines der größten Umweltprobleme weltweit: dem Artensterben.
 
Die Maßnahmen zeigen, wie wichtig neben langfristigen politischen Strategien auch lokale Initiativen sind. Unter der Leitung von Dr. Bernd begann 2018 die naturnahe Gestaltung einer Hälfte des Gebietes. In einem abgegrenzten Raum sollte dort Lebensraum für viele teils bedrohte Tierarten entstehen. Da der naturnah und der konventionell gestaltete Seebereich weiterhin mit dem gleichen Wasser versorgt wird, war es nun möglich geworden, die künftige Entwicklung der beiden Lebensräume zu vergleichen.
 
Die Schülerinnen machten es sich nun zur Aufgabe, die Gewässerqualität der Seeteile anhand ökologisch-biologischer und chemisch-physikalischer Parameter über einen Zeitraum von einem Jahr hinweg vergleichend zu untersuchen, um mit Hilfe dieser Daten den Erfolg der Maßnahme kritisch zu bewerten.
 
Dabei konnte nachgewiesen werden, dass sich der naturnahe Seebereich tatsächlich zu einem Refugium für zahlreiche Insekten, Amphibien und für viele andere Tierarten entwickelt hat.
 
Der Preis beweist einmal mehr die hervorragende fachliche und pädagogische Arbeit der naturwissenschaftlichen Fachschaften des Reichswald-Gymnasiums und steht in einer langen Reihe großer Erfolge der Ramsteiner Schule bei den wichtigsten Nachwuchsforschungswettbewerben des Landes.