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Ein Tag an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern

Der Grundkurs Bildende Kunst macht ein eintägiges Praktikum

Entwurf Ann- Kathrin Rech

Im zweiten Halbjahr des 12.Jahrganges besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen des Kunstunterrichtes auf den Lehrplanbereich Design zu einigen. In diesem Zusammenhang könnten auch Phänomene und Fragestellungen zum Produktdesign einen Platz erhalten. Da bereits im ersten Halbjahr Kopfbedeckungen eine gewisse Rolle im Selbstbildnis spielten, bot es sich an, diese Bekleidungselemente oder andere Accessoires selbst einmal herzustellen und/ oder deren Herstellung zu thematisieren.

So kam uns die Information von Herrn Stramm zum Praktikum am Tag der Ausbildung am 2.2.2018 an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern sehr gelegen. Das Praktikum richtete sich an Schüler/- innen, „die einen tieferen Einblick in gestaltende Ausbildungsberufe, hier das Goldschmiedehandwerk, erhalten möchten.“ Die gewünschte „positive Einstellung und die Lust zur Mitarbeit“ für das siebenstündige Praktikum würden wir also sehr gern aufbringen. Der Werbetext  versprach „in dem dreieinhalbstündigen praktischen Teil des Praktikums an einem Goldschmiedearbeitsplatz in der Werkstatt grundlegende Techniken wie das Sägen, Feilen, Anreißen, Ankörnen, Biegen, Messen oder Schmirgeln gezeigt“ (d. A. zu bekommen) und „in dem dreieinhalbstündigen theoretischen Teil des Praktikums … notwendige zeichnerische und gestalterische Anforderungen “ zu erleben und zu erfahren. Hier gab es also viele Berührungspunkte oder gar Schnittflächen mit dem Kunstunterricht.

Unser Tag begann mit großen Erwartungen um 9.00 Uhr. Mit Praktikanten aus verschiedenen Schularten wurden wir in Arbeitsgruppen eingeteilt. Schon 15 Minuten später starteten wir mit den jeweiligen Aufgaben; wir begannen mit dem Kopieren und Schneiden einer kleinen Schmuckstückverpackung, dem Zeichnen und Entwerfen, dem Sägen und Feilen. Sogar  das Erarbeiten eines Namensbandes  am PC sowie das anschließende „Produzieren“ am 3-D Drucker konnten erlebt werden. Am Ende des Tages ließen sich sogar kleine erste Arbeitsergebnisse sehen.

Diese Ergebnisse und mehr kann man sich auf der Seite des Fachbereichs Bildende Kunst anschauen.