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Bundesweit 2. Platz und Sonderpreis für Nils Wagner

Schüler des Reichswald-Gymnasiums nimmt an Bankett zur Verleihung des Nobelpreises teil

Am vergangenen Sonntag (28.5.17) hat Nils Wagner, Schüler der 12. Klasse des Reichswaldgymnasiums, den 2. Platz beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ erreicht. Er hat sich damit im Bereich  „Physik“ über den Regionalwettbewerb in Kaiserslautern, den Landeswettbewerb in Ludwigshafen - wo er jeweils die ersten Plätze belegte-  nun auch an der Bundesspitze ganz weit oben behaupten können.

Das Thema seiner Arbeit lautete:

 „Optimierung eines Flugzeugflügels mithilfe eines auf dessen Oberfläche verlaufenden Bandes“

 In der Laudatio, die seine Arbeit dem Publikum erklärt, heißt es:

 „Ein Flugzeugflügel erzeugt Auftrieb, weil die Luft schneller über ihn hinwegströmt, als unter ihm hindurch – oberhalb des Flügels entsteht also ein Unterdruck. Ließe sich dieser Effekt verstärken, indem man die Luft über dem Flügel zusätzlich beschleunigt ? Um diese Frage zu beantworten, simulierte Nils Wagner das Phänomen zunächst am Computer. Dann entwickelte er einen originellen Versuchsaufbau : über ein flügelähnliches Holzprofil bewegt eine Antriebsrolle ein Laufband. Dieses Band reißt die Luft auf der Flügeloberseite mit sich und bremst sie auf der Unterseite. Den Fahrtwind simulierte der Nachwuchsforscher mit einem Laubbläser.“

 Darüber hinaus erhielt Nils schon am Vorabend für seine Arbeit und deren Präsentation auf einer Festveranstaltung einen sensationellen Sonderpreis: er darf als einer von insgesamt nur 25 europaweit ausgewählten jungen Talenten zu einem einwöchigen „Stockholm International Youth Science Seminar“ nach  Schweden reisen und am Ende der Woche an dem traditionellen Festbankett zur Nobelpreisverleihung 2017 teilnehmen.

 Für alle die, die mehr erfahren wollen, was Nils genau gemacht hat, wird er seine Arbeit im Rahmen des Schulfestes des RWG dem interessierten Publikum vorstellen und Fragen beantworten – in seiner netten, begeisternden und kompetenten Art, die auch die Jury beim Bundeswettbewerb in Erlangen überzeugte.