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1. und 2. Platz für Schüler des RWG beim Wettbewerb "Innovationsfabrik"

Schüler des RWG räumen ab – 1. Platz und 2. Platz beim Wettbewerb „InnovationsFabrik“

Im Februar veranstaltete der Landkreis Kaiserlautern erstmalig den Wettbewerb „InnovationsFabrik“ in der Galappmühle Kaiserlautern, der sich an Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der weiterführenden Schulen im Landkreis richtete. Im Zuge des Wettbewerbs sollten die Schülerinnen und Schüler selbstständig innerhalb von zwei Tagen zu einem unbekannten Thema ein Produkt oder eine Dienstleistung inklusive einer Kostenkalkulation, einer Unternehmensstruktur und einer Marketingstrategie entwickeln. Insgesamt sechs Schülergruppen von fünf Schulen befassten sich vom 20.02.-21.02.2019 intensiv mit dem diesjährigen Thema „Klimawandel und Nachhaltigkeit“. Die Ergebnisse wurden schließlich vor einer Juri bestehend aus Vertretern der IHK, der Agentur für Arbeit sowie dem Beigeordneten des Kreistags Peter Schmidt präsentiert. Auf Initiative der Schulsozialarbeiterin Heike Flachmeier-Khan und Philipp Huchzermeier nahmen gleich zwei Gruppen des RWG teil, die mit ihren Produkten und Konzepten die Jury überzeugten. 

Den zweiten Platz belegten Anastasia Akulini, Tim Constanz, Emma Distler, Marie Messmer, James Nguyen, Silas Rau, Luca Schießer, Jule Schnabel und Charlie Seelig. Begleitet von Heike Flachmeier-Khan und Jochen Meier entwickelten Sie eine Zahnbürste aus Eichenholz, die komplett aus natürlichen Materialien besteht und deren Bürstenkopf ausgetauscht werden kann. Dabei war besonders beeindruckend, dass einige Schüler der Gruppe den funktionstüchtigen Prototypen selbständig in der Werkstatt der Galappmühle entwarfen und herstellten. In der Präsentation konnte die Gruppe auch durch ihre Unternehmensstruktur und fertige Verkaufswebsite überzeugen. Den ersten Platz belegten Luca Bohn, Chloé Barthelemy, Felix Denzer, Marielle Kreuzer, Vanessa Metzger und Marco Müßig mit ihrem allgemeinnützigen Non-Profit-Projekt „BEEsaved“. Sie entwickelten, begleitet von Philipp Huchzermeier und Silke Utsch,ein ganzheitliches Konzept, in dessen Zuge Grundschulkinder über die Notwendigkeit des Wildbienenschutz aufgeklärt und eine wildbienenfreundliche Umgestaltung des gesamten Schulgeländes geplant werden sollten. Kernstück ihres Projekts, das vorwiegend mit Recyclingmaterialien umzusetzen wäre und von Sponsoren bezuschusst werden sollte, ist das Bauen von Wildbienenhotels mit den Grundschulkindern. Die Besonderheit hierbei ist, dass jedes Kind ein Hotel individuell gestalten kann. Durch ein ausgeklügeltes Baukastenprinzip können hinterher alle Wildbienenhotels zu einem beliebig großen Hotel zusammengesetzt werden. Die Gruppe konnte schließlich die Jury durch die Umsatzbarkeit und den von Felix Denzer gefertigten Prototypen des Wildbienenhotels überzeugen und sicherte sich den erst Platz. Beide sichtbar überraschten Gruppen des RWG wurden mit Preisen und Urkunden von der Juri für ihre Arbeit geehrt.