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1. Preis für Schüler des Reichswald-Gymnasiums bei "Jugend forscht"

Erneut haben Schüler des Reichswald-Gymnasiums einen großen Erfolg bei dem renommierten Wettbewerb "Jugend forscht" erreicht

Mit ihrem Projekt "Was wäre wenn, Kerosin nicht in der Luft abgebaut wird, sondern am Boden ankommt...?" haben Lara Schiller, Janik Hanke und Johanna Kneller aus der Jahrgangsstufe 9 die Auswirkungen geringster Mengen an Kerosin auf Wachstum und Entwicklung von Kressepflanzen untersucht. Für Ihre Forschungen und ihre Arbeit sind sie nun von der Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.

Anlass für diese Arbeit waren die zahlreichen Pressemeldungen rund um das Thema "Treibstoffschnellablass", welches durch die räumliche Nähe der Schule zur amerikanischen Airbase eine besondere Aktualität hat. In zahlreichen Versuchsreihen testeten sie den Einfluss verschiedenster Konzentrationen an Kerosin auf die Kressepflanzen und stellten fest, dass das Längenwachstum der Pflänzchen deutlich beeinflusst wird: Selbst bei sehr geringen Kerosin-Konzentration zeigten die Kressepflanzen ein erheblich verringertes Längenwachstum. Zudem gaben weitere Experimente Hinweise auf eine Beeinträchtigung des pflanzlichen Abwehrsystems durch Kerosin gegen Pilzbefall. Mit ihrer Arbeit traten die drei Jungforscher beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" an, aus dem sie als Landessieger hervorgingen. Fazit ihrer Arbeit ist ein Aufruf, intensiv an dem Thema zu forschen und insgesamt weniger zu verbrauchen und mehr zu erhalten. Die beiden betreuenden Lehrerinnen Annerose Molitor-Schworm und Esther Sternheim sowie Schulleiterin Dr. Sonja Tophofen gratulierten den Preisträgern zu ihrer beeindruckenden Leistung.