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Exkursion ans CERN

Am 27. September 2017 bot sich dem Physik Leistungskurs 12 eine einmalige Möglichkeit. Im Rahmen einer von der IJM Stiftung organisierten Exkursion erhielten wir einen Einblick in die Abläufe und Arbeiten am CERN. Das in Genf liegende Forschungszentrum für Teilchen- und Elementarphysik ist weltweit das größte und momentan das mit den meisten Möglichkeiten für Experimente auf diesem Gebiet.


Die Exkursion begann am Abend des 26.09. in Heidelberg. Nach einer langen Busfahrt kamen wir morgens um 7 Uhr in Genf an. Noch im Bus wurden wir über verschiedene theoretische Hintergründe der Teilchenforschung informiert, im Hauptgebäude des CERN erhielten wir dank eines eigens für uns organisierten Vortrags tiefere Einblicke in sowohl die Entstehung und Geschichte, als auch die Organisation und gegenwärtige Forschungsarbeiten des CERNs.


Im Anschluss daran folgten wir dem Verlauf des 27 km langen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) zum CMS (Compact Muon Solenoid) Experiment, eine der vier Stellen entlang des Beschleunigerrings, an der Teilchen kollidieren und die Kollisionen mit Detektoren aufgezeichnet werden. In kleinen Gruppen wurden wir herumgeführt und bekamen so ei¬¬nen gu¬ten Eindruck von der Atmosphäre und den Abläufen an einer so gro¬ßen Forschungs¬einrichtung wie dem CERN. Bei den jeweiligen Gruppenführern handelte es sich um Angestellte des CERNs, die über ein sehr umfangreiches Fachwissen verfügten und jegliche Fragen hinsichtlich der Forschung vor Ort und der Physik, die dahintersteckt, beantworten konnten.


Nach der Führung am CMS machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Heidelberg, wo wir spät abends ankamen.


Die Exkursion dauerte zwar nur etwa 24 Stunden, allerdings war es ein Tag voll von interes-santen und spannenden Eindrücken und eine Gelegenheit physikalische Grundlagenforschung hautnah zu erleben, wie man sie nicht alle Tage hat.


Karolina Kneller